UltiMaker 3 — Technische Daten
Der Ultimaker 3 kam 2016 als erster Doppelextrusionsdrucker von Ultimaker mit wechselbaren Print Cores und legte damit das Konzept fest, das S3 und S5 weiterführen. Zwei Bowden-Extruder drucken 2,85-mm-Filament, die zweite Düse hebt sich automatisch an, wenn sie nicht gebraucht wird. Pro Düse stehen 215 × 215 × 200 mm zur Verfügung, mit beiden Materialien 197 × 215 × 200 mm. Die beheizte Glasplatte erreicht 100 °C und wird aktiv vermessen, NFC-Chips an den Spulen melden das Material, eine Kamera erlaubt die Fernüberwachung über WLAN oder LAN.
Gebrauchte Ultimaker 3 sind häufig und preislich attraktiv, verlangen aber Sorgfalt: Die frühen Print Cores neigen nach langer Nutzung zu Verstopfungen, vor allem der BB-Core mit PVA. Prüfen, ob die Düsenanhebung zuverlässig schaltet, die Lüfter am Druckkopf laufen und die Feeder nicht ausgeschlagen sind. Firmware-Updates kommen kaum noch, die Netzwerkfunktionen über die alte Ultimaker-App sind eingeschränkt. Print Cores der S-Serie passen mechanisch, Profile und Ersatzteile sollte man aber mit einem Händler abstimmen.
Technische Spezifikationen
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