Stratasys H350 — Technische Daten
Die H350 ist die Pulverbettanlage von Stratasys und arbeitet mit dem SAF-Verfahren: Piezo-Druckköpfe tragen ein Absorptionsfluid (HAF) auf die Polymerpulverschicht auf, anschließend schmilzt Infrarotenergie die benetzten Bereiche. Der Bauraum misst 315 × 208 × 293 mm bei 100 µm Schichtstärke, ein voller Job dauert laut Broschüre knapp zwölf Stunden. Verarbeitet werden PA12 in mehreren Varianten, ein biobasiertes PA11 und Polypropylen. Gedacht ist die Anlage für Kleinserien und Endbauteile, etwa Vorrichtungen, Orthesen, Robotik- und Fahrzeugteile. Mit dem PowderEase T1 bietet Stratasys eine Station für Entpacken, Sieben und Befüllen an.
Bei einer gebrauchten H350 lohnt der Blick auf das Pulverumfeld: Welche Materialien liefen zuletzt, ist Restpulver dabei und in welchem Alter? Wichtig sind außerdem der Zustand der Druckköpfe und Heizer, die Wartungshistorie sowie ein übertragbarer Servicevertrag, weil die Druckköpfe laut Hersteller darüber abgedeckt sind. Vor Ort braucht es 400 V/16 A, eine Absaugung mit 300 m³/h und ein Konzept für Entpulvern und Strahlen; ob ein PowderEase T1 mitkommt, verändert den Arbeitsablauf erheblich.
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Technische Spezifikationen
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Alle genannten Hersteller-, Produkt- und Materialnamen sind Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber und dienen ausschließlich der Beschreibung.