Stratasys FDM Prodigy — Technische Daten
Die FDM Prodigy brachte Stratasys im Jahr 2000 als Bürosystem für Konstruktionsabteilungen heraus: Sie braucht keine besondere Absaugung, und STL-Dateien werden per Drag-and-drop in die Software Catalyst geladen, die sie automatisch aufbereitet. Gebaut wird in ABS in einem Raum von 203 × 203 × 305 mm, wahlweise mit feiner, normaler oder Entwurfs-Schichtstärke. Das Gerät misst etwa 86 × 69 × 104 cm. Gegenüber der Prodigy Plus fehlen ihr das wasserlösliche Stützmaterial WaterWorks und die Software Insight; beides kam erst mit dem Plus-Modell. Ab 2002 bot Stratasys mit der Dimension-Reihe eine neue Klasse von Bürogeräten an. Die Prodigy ist abgekündigt.
Gebraucht ist die Prodigy allenfalls für einfache ABS-Teile, für die Lehre oder als Stück Technikgeschichte interessant. Vor dem Kauf sollte man einen Probedruck sehen, Druckkopf und Kartuschenmechanik prüfen und klären, ob Materialkartuschen für das Gerät noch zu bekommen sind. Ein lauffähiger Rechner mit Catalyst gehört dazu, sonst lässt sich die Anlage kaum betreiben.
Technische Spezifikationen
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