Modell-ReferenzVom Hersteller abgekündigt

Stratasys FDM Maxum — Technische Daten

Die FDM Maxum ist die großformatige FDM-Anlage, die Stratasys Ende 2000 als Weiterentwicklung der Quantum vorstellte. Sie übernimmt deren Antrieb MagnaDrive, bei dem der Extruderkopf auf einem Luftpolster gleitet, und den Bauraum von 600 × 500 × 600 mm, ergänzt aber das wasserlösliche Stützmaterial WaterWorks. Laut damaligen Berichten baute sie rund 50 Prozent schneller als die vorherigen Stratasys-Systeme. Gedruckt wird ABS; Aufträge kommen über Insight per Netzwerk. Gegenüber der Quantum ist die Maxum damit die praktischere Wahl, weil sich Stützstrukturen auswaschen lassen und Hohlräume leichter sauber werden. Die Anlage ist abgekündigt.

Beim Kauf einer gebrauchten Maxum stehen Transport, Stellfläche und der eigene 50-A-Anschluss mit 208–240 V am Anfang. Danach geht es um den Zustand des MagnaDrive-Systems und der Extruderköpfe, die Bauraumheizung und die Laufleistung. Ebenso wichtig sind ein Auswaschbad für WaterWorks, ein lauffähiger Insight-Rechner und eine Quelle für ABS-Material und Ersatzteile, da Stratasys für diese Generation keinen regulären Service mehr ausweist.

Technische Spezifikationen

AntriebMagnaDrive (Extruderkopf auf Luftpolster, Technik der Quantum)
KonnektivitätEthernet 100Base-T (RJ45), statische IP-Adresse
MarkteinführungEnde 2000
MaterialienABS (laut Support-Seite ABSplus P430, ABSi P500); Stützmaterialien SR-30, P400-SR, PC-BASS
StützmaterialWaterWorks (wasserlöslich)
Bauraum in mm (x/y/z)600 × 500 × 600 mm
SoftwareInsight (Datenübertragung von der Workstation)
Stromversorgung208–240 V AC, 50/60 Hz, einphasig; eigener 50-A-Anschluss, ausgelegt auf 32 A Last

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