Modell-ReferenzPeripheriegerätVom Hersteller abgekündigt
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Solukon SFM-AT300 — Technische Daten

Die SFM-AT300 war 2017 zusammen mit der SFM-AT800 eine der beiden ersten Serienanlagen von Solukon und wurde auf der formnext in Frankfurt vorgestellt. Sie war für kleinere Metallteile aus dem Laserstrahlschmelzen gedacht: Das Bauteil wird auf der Bauplatte eingespannt, um eine einzige Achse gedreht und dabei in Schwingung versetzt, bis das Restpulver herausrieselt. Laut Fachpresse fasste sie Teile bis 300 × 300 × 350 mm und 60 kg. Es gab eine Standardausführung mit Absaugung für Metallstaub und eine ATEX-zertifizierte Inertgas-Ausführung für Titan und Aluminium. Im heutigen Programm taucht die Anlage nicht mehr auf.

Wer eine SFM-AT300 angeboten bekommt, sollte zuerst feststellen, welche der beiden Ausführungen es ist, denn nur die Inertgas-Version ist für reaktive Pulver zugelassen. Typschild, Konformitätserklärung und Betriebsanleitung gehören dazu. Weil die Anlage zur ersten Generation gehört, sind Steuerung und Antriebe älter als bei den heutigen Modellen; ob Solukon dafür noch Teile vorhält, vorab mit der Seriennummer erfragen. Außerdem Dichtungen, Drehlager und Vibrator prüfen und klären, welche Legierungen zuletzt darin entpulvert wurden.

Technische Spezifikationen

Bauteilgewichtbis 60 kg
Bauteilgrößebis 300 × 300 × 350 mm
Inertisierung/ATEXStandardausführung mit Absaugung von Metallstaub oder Inertgas-Ausführung, ATEX-zertifiziert für Pulver mit hohem Explosionsrisiko (Titan, Aluminium)
MaterialienMetallbauteile aus dem Pulverbett; Titan und Aluminium laut Hersteller nur in der Inertgas-Ausführung
Prozess/PrinzipDrehvorrichtung mit einer Achse, Vibration

Einsatzbereich

Verfahren—
RolleEntpacken und Reinigen
Für Modellekeine Herstellerangabe zu bestimmten Anlagen

Eignung für Anlage und Werkstoff vor dem Kauf prüfen. Angaben zu Werkstoffen laut Hersteller des Geräts.

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