Renishaw AM125 — Technische Daten
Die AM125 war die kleine Laserschmelzanlage, mit der Renishaw 2012 gemeinsam mit der AM250 in die additive Metallfertigung einstieg. Ihr Bauraum misst 125 × 125 × 125 mm, wahlweise arbeitet ein Laser mit 100 oder 200 W bei Schichtstärken von 20 bis 100 µm; die Aufbaurate liegt laut Fachpresse je nach Werkstoff, Dichte und Geometrie bei 5 bis 20 cm³ pro Stunde. Wie bei der AM250 wird die Kammer vor dem Bau evakuiert und mit hochreinem Argon geflutet, sodass mit unter 50 ppm Sauerstoff gearbeitet werden kann – Voraussetzung für Titan und Aluminium. Zielgruppe waren Forschung sowie Medizin- und Dentaltechnik mit kleinen Bauteilen. Im heutigen Programm ist die Anlage nicht mehr enthalten.
Eine gebrauchte AM125 ist ein kompakter Einstieg ins Laserschmelzen, technisch aber über zehn Jahre alt. Zuerst klären, ob der 100- oder der 200-W-Laser verbaut ist, dann Laserstunden, Schutzglas, Filter, Vakuumpumpe und Kammerdichtungen prüfen. Wichtig sind außerdem die vorhandenen Materialparameter, ein lauffähiger Steuerrechner und ob Renishaw noch Ersatzteile liefert. Bei Titan- oder Aluminiumvergangenheit gehören Reinigungs- und Filterwechselnachweise dazu.
Technische Spezifikationen
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