PolyJet (PJP) ist ein Materialjetting-Verfahren von Stratasys, hervorgegangen aus der Objet-Technologie: Druckköpfe tragen Tröpfchen eines flüssigen Photopolymers schichtweise auf die Bauplatte auf, eine mitlaufende UV-Lampe härtet jede Schicht sofort aus. Ein gelartiges Stützmaterial wird gleichzeitig gedruckt und später mit Wasserstrahl oder in Lauge entfernt. Da mehrere Materialien im selben Baujob kombinierbar sind, lassen sich Härtegrade, Transparenz und Farbe im Bauteil mischen; die J-Serie druckt vollfarbig mit Texturen. Werkstoffe sind Acrylharze von steif (Vero) über transparent (VeroClear) bis gummiartig (Agilus, Tango), dazu Digital-ABS sowie Dental- und Medizinmaterialien. Die Bauteile haben feine Schichten und glatte Oberflächen, sind aber UV- und temperaturempfindlich und für Funktionsteile unter Dauerlast weniger geeignet als FDM oder SLS.
Im Katalog stehen die Objet-Reihen Objet24, Objet30 und Eden sowie Objet260, Objet350 und Objet500 Connex, die J-Serie mit J35, J55, J750, J826 und J850 einschließlich Digital Anatomy sowie die Dentalsysteme J5 und J3 DentaJet. Gebraucht häufig sind Objet30, Objet260 und Objet500 Connex sowie die J750 der ersten Generation.
Beim Gebrauchtkauf sind die Druckköpfe das zentrale Thema: Sie sind Verschleißteile mit begrenzter Lebensdauer, ihr Zustand und Alter bestimmen die Druckqualität. Weiter zu prüfen sind UV-Lampen, Walze, Wischer und Materialleitungen, die Haltbarkeit der verbleibenden Kartuschen, der Lizenzstatus der GrabCAD-Print-Software und die Materialbindung an Stratasys-Kartuschen mit Chip. Ein Supportentfernungssystem (Waterjet) gehört zur Zelle. Unten stehen die technischen Daten aller 58 PolyJet-Modelle aus unserem Katalog, und welche davon gerade gebraucht im Angebot sind.
Gerade im Angebot1 PJP-Anlage
Gebrauchte PJP-Anlagen, dazu Anlagen mit verwandtem Verfahren aus derselben Werkstoffgruppe.
Alle genannten Hersteller-, Produkt- und Materialnamen sind Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber und dienen ausschließlich der Beschreibung.