Metall-FFF Metall-Filamentdruck mit Entbindern und Sintern: 3 Modelle
Metall-FFF überträgt den Filamentdruck auf Metall: Ein Filament oder Stab aus Metallpulver in einem Kunststoff-Wachs-Binder wird in einer beheizten Düse plastifiziert und schichtweise abgelegt. Der gedruckte Grünling wird anschließend chemisch oder thermisch entbindert und in einem Ofen gesintert, wobei er deutlich und berechenbar schwindet und zum dichten Metallteil wird. Werkstoffe sind 17-4 PH und 316L Edelstahl, Werkzeugstähle, Kupfer und Inconel. Das Verfahren braucht keinen Laser und kein loses Metallpulver und ist damit büro- und werkstattfähig, erreicht aber geringere Dichten und Genauigkeiten als Laserschmelzen und ist auf kleinere Bauteile begrenzt.
Im Katalog stehen die Markforged Metal X, die Raise3D Forge1 und das Desktop Metal Studio System, das mit seinem Stabmaterial unter BMD (Bound Metal Deposition) zusätzlich eine eigene Seite hat. Gebraucht häufig ist die Metal X, meist als Zelle mit Wash-1 und Sinter-1 oder Sinter-2.
Beim Gebrauchtkauf gehören Entbinderstation und Sinterofen zwingend zum Angebot, ihr Zustand (Heizelemente, Retorte, Gasversorgung, Lösungsmittelkreislauf) ist zu prüfen. Weiter zu klären sind die Materialbindung an Herstellerfilament, die Softwarelizenz (Eiger, ideaMaker), der Düsenverschleiß durch abrasives Metallfilament sowie Anschlusswerte für Argon beziehungsweise Formiergas. Unten stehen die technischen Daten aller 3 Metall-FFF-Modelle aus unserem Katalog, und welche davon gerade gebraucht im Angebot sind.
Gerade im Angebot
Gebrauchte Metall-FFF-Anlagen, dazu Anlagen mit verwandtem Verfahren aus derselben Werkstoffgruppe.
Alle genannten Hersteller-, Produkt- und Materialnamen sind Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber und dienen ausschließlich der Beschreibung.

