Meltio M450 — Technische Daten
Die M450 war die erste Serienanlage des spanischen Herstellers Meltio aus Linares. Sie trägt Metall nicht im Pulverbett, sondern per Draht auf: Sechs Diodenlaser mit je 200 W bündeln sich im Kopf auf den Draht, der im Schmelzbad Bahn für Bahn verschweißt wird. Der Bauraum ist mit 145 × 168 × 390 mm schmal und hoch, die Maschine wiegt 250 kg und passt in eine Laborecke. Verarbeitet werden handelsübliche Schweißdrähte aus Edel-, Bau- und Kohlenstoffstahl, Titan und Nickellegierungen. Seit 2024 übernimmt die deutlich größere M600 mit Blaulaser diese Rolle.
Wer eine gebrauchte M450 kauft, sollte vor allem den Auftragskopf ansehen: Schutzgläser, Laserleistung aller sechs Dioden und die Drahtführung. Wichtig sind auch Kühler, Schutzgasversorgung und Kammerdichtung. Prüfen, welche Optionen wie Hot Wire oder Dual Wire verbaut sind und ob Slicer-Lizenzen übertragbar sind. Da Meltio die Anlage nicht mehr anbietet, vorab Ersatzteile, Laserkalibrierung und Softwarepflege klären. Gefertigte Teile brauchen fast immer spanende Nacharbeit.
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Technische Spezifikationen
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