Modell-ReferenzVom Hersteller abgekündigt

EOS EOSINT P 395 — Technische Daten

Die EOSINT P 395 kam 2009 als überarbeitete Anlage der P-3-Reihe auf den Markt. Bei gleichem Bauraum von 340 × 340 × 620 mm wie P 380 und P 390 arbeitet sie mit einem 50-W-CO₂-Laser, Scangeschwindigkeiten bis 8 m/s und einer Aufbaurate von bis zu 31 mm pro Stunde. Wählbar sind Schichtstärken von 0,06 bis 0,18 mm, je nach Werkstoff und gewünschter Oberfläche. Damit eignet sie sich für Prototypen ebenso wie für Kleinserien aus Polyamid. Über das Integrated Process Chain Management ließen sich Pulverförderung, Auspacken und Pulveraufbereitung anbinden. 2013 folgte die EOS P 396.

Bei einer gebrauchten P 395 kommt es auf Laserstunden und Laserleistung, den Zustand von Heizung, Beschichter und Optik, die Zahl der Wechselrahmen und den Lieferumfang an: Gehören Stickstoffgenerator, Kühler und Auspackstation dazu? Die Anlage wiegt rund 1.060 kg und braucht 32 A sowie Druckluft; für das Pulverhandling gelten Explosionsschutzauflagen. Ersatzteil- und Softwareversorgung vorab mit EOS oder einem Servicepartner klären.

Technische Spezifikationen

Außenmaße1.840 × 1.175 × 2.100 mm (B × T × H, inkl. Schaltschrank); Bedienterminal 950 × 700 × 1.550 mm
Aufbauratebis 31 mm/h (werkstoffabhängig)
Druckluftmind. 5.000 hPa, 6 m³/h
Gewichtca. 1.060 kg
InertgasStickstoffgenerator integriert (optional)
Leistungsaufnahmenominal 2 kW
MaterialienPolyamid
Schichtauflösung0,06 / 0,10 / 0,12 / 0,15 / 0,18 mm (werkstoffabhängig)
Zubehör (optional)IPCM: automatische Pulverförderung, Auspackstation, Pulveraufbereitung; Part Property Profiles
Bauraum in mm (x/y/z)340 × 340 × 620 mm
LasertypCO₂, 50 W
Scangeschwindigkeitbis 8 m/s
SoftwareEOS RP Tools, EOSTATE 1.2, Magics RP (Materialise)
Stromversorgung32 A

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