Concept Laser M1 cusing — Technische Daten
Die M1 cusing war die Laserschmelzanlage von Concept Laser aus Lichtenfels, die vor allem im Werkzeug- und Formenbau verbreitet ist. In einem Bauraum von 250 × 250 × 250 mm arbeitet ein 200-W-Faserlaser mit Schichtstärken von 20 bis 80 µm; die ältere Version der M1 bot nur 150 × 150 × 200 mm. Typische Anwendungen sind Werkzeugeinsätze mit konturnaher Kühlung aus Warmarbeitsstahl sowie Bauteile aus Edelstahl und Inconel. Das Pulver wird halbautomatisch gefördert, Rüsten und Entnahme erfolgen an einer separaten Handlingstation. Die Anlage ist abgekündigt; Concept Laser bzw. heute Colibrium Additive führt sie nicht mehr im Programm.
Gebrauchte M1-Anlagen stammen meist aus dem Werkzeugbau und sind oft über zehn Jahre alt. Wichtig sind die Betriebsstunden der Laserquelle, der Zustand von Scanner, Schutzglas und Filter sowie die Frage, ob Steuerrechner und Software noch lauffähig sind. Da der Hersteller die Anlage nicht mehr vertreibt, vorab klären, wer Service und Ersatzteile liefert. Mitverkauftes Pulver, eine Siebstation oder ein Stickstoffgenerator erhöhen den Nutzwert; bei Werkstoffwechseln gehört eine dokumentierte Reinigung dazu.
Technische Spezifikationen
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