CJP ColorJetPrinting: 12 Modelle
CJP, ColorJet Printing, ist das Pulver-Binder-Verfahren von 3D Systems, hervorgegangen aus der Z Corporation: Ein Beschichter trägt ein gipsbasiertes Verbundpulver (VisiJet PXL) auf, Inkjet-Druckköpfe drucken einen klaren Binder und farbige Tinten in CMYK schichtweise auf, so dass das Bauteil direkt in Vollfarbe entsteht. Nach dem Druck wird das Modell aus dem losen Pulver entnommen, mit Druckluft entpulvert und zur Festigung mit Cyanacrylat oder Epoxid infiltriert. Stützen entfallen, der Druck ist schnell, und das Pulver lässt sich ohne Schutzgas handhaben. Die Bauteile sind spröde, nicht wasserfest und mechanisch gering belastbar; sie dienen als Architektur- und Konzeptmodelle, Anschauungsmodelle, Figuren und für medizinische Visualisierungen.
Im Katalog stehen die 3D Systems ProJet CJP 260Plus, 360, 460Plus, 660Pro und 860Pro sowie die ProJet 160, 260C und 4500, letztere mit Kunststoffpulver statt Gips. Gebraucht häufig angeboten werden ProJet 660Pro und 460Plus sowie die einfarbige ProJet 360, oft mit geringer Auslastung aus dem Hochschul- und Architekturumfeld.
Beim Gebrauchtkauf sind die Druckköpfe (bei vielen Modellen handelsübliche HP-Patronen, bei der ProJet 4500 eine andere Technik), Verstopfungen in Binderleitungen und Reinigungsstation, der Zustand von Beschichterwalze, Baukasten und Pulverabsaugung sowie die integrierte Entpulverstation zu prüfen. Da die CJP-Reihe bei 3D Systems ausläuft, sind Ersatzteil- und Pulververfügbarkeit sowie Restbestände an VisiJet PXL und Binder vor dem Kauf zu klären, ebenso die Lizenz der 3D Print-Software. Unten stehen die technischen Daten aller 12 CJP-Modelle aus unserem Katalog, und welche davon gerade gebraucht im Angebot sind.
Gerade im Angebot
Gebrauchte CJP-Anlagen, dazu Anlagen mit verwandtem Verfahren aus derselben Werkstoffgruppe.
Alle genannten Hersteller-, Produkt- und Materialnamen sind Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber und dienen ausschließlich der Beschreibung.

