Modell-ReferenzPeripheriegerät
POST Postprocessing

Bambu Lab AMS — Technische Daten

Das AMS (Automatic Material System) ist die Materialstation von Bambu Lab für Mehrfarb- und Mehrmaterialdruck. Vier Spulen liegen in einem abgedichteten Gehäuse; jeder Platz hat einen eigenen Vorschubmotor, der Filament zuführt oder zurückspult, und ein Hub mit bürstenlosem Motor bündelt die Wege zum Drucker. RFID-Etiketten auf Bambu-Spulen werden automatisch erkannt. Bis zu vier Einheiten lassen sich über einen AMS-Hub zu 16 Spulen koppeln. Eine Trocknung gibt es in dieser ersten Generation nicht, nur Trockenmittel und Feuchtesensor; das spätere AMS 2 Pro ergänzt eine Heizung.

Gebraucht wird das AMS oft zusammen mit X1- oder P1-Druckern verkauft, es lohnt sich aber auch einzeln als Ersatz oder Erweiterung. Prüfen sollte man alle vier Vorschubeinheiten mit einem Lade- und Rückspultest, die Schläuche im Hub auf Abrieb sowie Dichtungen und Deckel. Abrasive Filamente können die Zuführung verschleißen, TPU ist ungeeignet. Das Kabel und, für mehrere Einheiten, der AMS-Hub sollten dabei sein. Für A1-Drucker braucht es einen gesonderten Hub. Ersatzteile wie Zuführmodule und Schläuche bietet Bambu Lab einzeln an.

WerkstoffePLAPETGABSASATPU

Technische Spezifikationen

Filamentdurchmesser1,75 mm
MaterialienPLA, PETG, ABS, ASA und weitere steife Filamente; TPU und andere elastische Materialien nicht geeignet; Pappspulen nicht empfohlen
Materialzuführung4 Spulenplätze mit je eigenem Vorschubmotor, Rückspulen; Hub mit bürstenlosem Motor als zweite Antriebsstufe
Sensorikzehn Sensoren im Filamentweg, Odometer im Hub; RFID-Erkennung von Bambu-Spulen

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