AMT PostPro3D — Technische Daten
Der PostPro3D war das erste Seriengerät von AMT und stand 2019 bereits im Programm. Er glättet Kunststoffteile mit dem an der Universität Sheffield entwickelten BLAST-Verfahren, bei dem Lösungsmitteldampf kontrolliert auf der Bauteiloberfläche kondensiert. Die Kammer misst rund 600 × 400 × 400 mm, ein Zyklus dauert laut AMT 90 bis 120 Minuten. Genannt wurden Nylon 6, 11 und 12, ULTEM, PMMA, TPU und TPE aus Pulverbett-, MJF-, HSS- und FDM-Druck. Zur Anlage gehören neben dem rund eine Tonne schweren Hauptgerät eine separate Kühleinheit und eine Absaugung. Seit 2021 löst die deutlich kompaktere SF-Reihe das Gerät ab.
Ein gebrauchter PostPro3D besteht aus drei Baugruppen, die vollständig und zusammengehörig übergeben werden sollten. Prüfen Sie Kältekreis, Absaugfilter, Pumpen und die Kammerdichtungen, denn Lösungsmittelreste greifen Elastomere an. Lassen Sie sich Betriebsstunden, Wartungsnachweise, Sicherheitsdatenblätter und die verwendeten Rezepte zeigen. Weil AMT die Plattform nicht mehr anbietet, vorab klären, ob Verbrauchsmittel, Ersatzteile und Steuerungssoftware weiter erhältlich sind. Für Aufstellung und Lösungsmittellager sind Abluft und Explosionsschutz nötig.
Technische Spezifikationen
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