Modell-ReferenzVom Hersteller abgekündigt

3D Systems SLA 3500 — Technische Daten

Die SLA 3500 war die mittlere Anlage der SLA-Reihe von 3D Systems um die Jahrtausendwende. Statt eines Gaslasers arbeitet sie mit einem frequenzverdreifachten Nd:YVO₄-Festkörperlaser (354,7 nm), der laut Handbuch mindestens 160 mW am Harzbad liefert. Der Bauraum misst 350 × 350 × 400 mm, das wechselbare Harzbad fasst laut Händlerangabe rund 99 Liter, Bauteile bis knapp 57 kg sind möglich. Die empfohlene maximale Zeichengeschwindigkeit liegt bei 2,54 m/s. Gesteuert wird über Buildstation unter Windows NT, die Daten bereitet 3D Lightyear auf. Größere Schwestern waren SLA 5000 und SLA 7000; die Anlage ist seit Langem abgekündigt.

Eine gebrauchte SLA 3500 braucht einen einphasigen 15-A-Anschluss bei 200–240 V und einen klimatisierten Raum. Wichtig sind die Laserstunden und die gemessene Leistung am Bad, der Zustand von Beschichter, Aufzug und Spiegelscannern sowie das Alter des Harzes. Da Steuerrechner und Software aus der Windows-NT-Zeit stammen, sollte man Datensicherungen, Lizenzen und Ersatzhardware mit übernehmen und vorab klären, ob ein Dienstleister die Anlage noch betreut.

Technische Spezifikationen

Gewichtca. 680 kg (Händlerangabe)
Harzbehälter99,3 l, wechselbar (Händlerangabe)
MaterialienPhotopolymerharze für die Stereolithografie (SL-Harze)
Max. Bauteilgewicht56,8 kg (Händlerangabe)
Bauraum in mm (x/y/z)350 × 350 × 400 mm
LasertypFestkörperlaser Nd:YVO₄, frequenzverdreifacht, 354,7 nm, mind. 160 mW am Harzbad
Scangeschwindigkeitbis 2,54 m/s (empfohlene max. Zeichengeschwindigkeit)
Software3D Lightyear, Buildstation (Windows NT)
Stromversorgung200–240 V AC, 50/60 Hz, einphasig, 15 A

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