Modell-ReferenzVom Hersteller abgekündigt

3D Systems Sinterstation HiQ HS — Technische Daten

Die Sinterstation HiQ HS, im Datenblatt HiQ+HS genannt, ist die Hochgeschwindigkeitsvariante der HiQ. Sie ersetzt deren Laser und Strahlführung durch einen 100-W-CO₂-Laser mit der Celerity-Optik und verdoppelt die maximale Scangeschwindigkeit auf 10 m/s; mit DuraForm baut sie laut Hersteller bis zu 1,8-mal schneller in die Höhe. Bauraum (381 × 330 × 457 mm), Thermosystem und Werkstoffe – DuraForm PA und GF, CastForm PS, Somos 201, LaserForm – entsprechen der HiQ. 3D Systems führte beide Anlagen noch 2008 im Programm, heute ist die HS abgekündigt.

Die HS ist die Wahl, wenn die Anlage ausgelastet ist und Baujobs kürzer werden sollen. Am Typenschild und an der gemessenen Laserleistung prüfen, ob die HS-Ausstattung tatsächlich verbaut ist. Der stärkere Laser und die Celerity-Optik sind teure Baugruppen – Laserstunden, Ausgangsleistung und Zustand der Spiegel dokumentieren lassen. Wie bei allen Sinterstations sind Ersatzteile, Service und die alte Steuerung die eigentlichen Risiken; Pulverversorgung und Parameter vor dem Kauf klären.

Technische Spezifikationen

Aufbauratevertikal bis 1,8-mal schneller als HiQ (mit DuraForm)
MaterialienDuraForm PA, DuraForm GF, CastForm PS (Feinguss), Somos 201 (elastisch), LaserForm-Metallpulver
Umgebung16–27 °C, < 70 % rel. Feuchte, nicht kondensierend
Bauraum in mm (x/y/z)381 × 330 × 457 mm (physischer max. Bauraum)
LasertypCO₂, 100 W, Hochgeschwindigkeits-Strahlführung Celerity BDS
Scangeschwindigkeitmax. 10 m/s
SoftwareSLS-Systemsoftware unter Windows 2000 Professional (LS 3.4), Eingabe STL
Stromversorgung240 V AC oder 380 V AC, 12,5 kVA, 50/60 Hz, dreiphasig

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