Modell-ReferenzVom Hersteller abgekündigt

3D Systems Sinterstation 2500 — Technische Daten

Die Sinterstation 2500 ist eine frühe Lasersinteranlage von DTM, dem SLS-Pionier, den 3D Systems später übernommen hat. Sie ist die direkte Vorgängerin der Sinterstation 2500plus, die 1998 mit etwa 10 % größerer Baukammer, kleinerer Stellfläche und stärkeren Lasern folgte. Wie alle Sinterstations verschmilzt sie Kunststoff- oder Metallpulver mit einem CO₂-Laser Schicht für Schicht im beheizten Pulverbett, ohne Stützstrukturen. Belastbare Daten zu Bauraum und Laserleistung liegen nicht mehr vor; die Anlage ist seit vielen Jahren abgekündigt.

Bei einer angebotenen 2500 zuerst klären, ob es nicht doch eine 2500plus ist, denn Baukammer und Laser unterscheiden sich. Danach entscheidet der Wartungsstand: Laser, Scanner, Heizungen und Steuerung sollten nachweislich funktionieren, sonst ist die Anlage eher Teilespender. Handbücher, Steuerrechner und Software müssen dabei sein; das SLS-Handbuch von 3D Systems aus 2004 deckt die 2500 noch ab. Außerdem prüfen, welche Pulver heute noch für die Anlage zu bekommen sind.

Technische Spezifikationen

InertgasStickstoff, bis 23 l/min (1,4 m³/h) während des Baus; bis 2800 l für die Anfangsspülung
Pulverzufuhrherausnehmbare Vorratskartuschen (Feed Cartridges) mit Überlaufkartuschen
LasertypCO₂-Dauerstrichlaser, 10,6 µm (Leistung für die 2500 nicht belegt; das Handbuch nennt für die Anlagenfamilie 25, 30, 50 oder 100 W)

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